Jahresbericht 2025 vorgestellt: Stiftung Westfalen-Initiative stärkt Ehrenamt, Jugend und Zusammenhalt in Westfalen

Mit KI kombiniert
(v.li.): Christoph Dammermann (Geschäftsführer der Stiftung Westfalen-Initiative), Anne König (MdB, Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung), Dr. Hans Moormann (Vorstandsvorsitzender), Stefanie Schnusenberg-Besselmann (Vorstand) und Dr. Klaus Strautmann (stellv. Vorstandsvorsitzender) präsentieren den Jahresbericht 2025. (Bild mit KI aus zwei Pressefotos zusammengesetzt)

Jahresbericht 2025 vorgestellt: Stiftung Westfalen-Initiative stärkt Ehrenamt, Jugend und Zusammenhalt in Westfalen

Debatte um Subsidiarität erhält durch Papst Leo XIV. neue Aufmerksamkeit

Münster, 10. Juni 2026. Die Stiftung Westfalen-Initiative für Eigenverantwortung und Gemeinwohl hat ihren vom Kuratorium beschlossenen Jahresbericht 2025 veröffentlicht. Darin blickt die Stiftung auf ein Jahr zurück, das von Bildungsprojekten für Jugendliche, Qualifizierungsangeboten für Ehrenamtliche sowie zahlreichen Beiträgen zum Jubiläum „1250 Jahre Westfalen“ geprägt war. Der Bericht dokumentiert die Arbeit einer der großen westfälischen privaten gemeinnützigen Stiftungen mit Sitz in Münster und zeigt, wie gesellschaftliches Engagement vor Ort gestärkt werden kann.

 „2025 war für unsere Stiftung ein besonderes Jahr. Wir konnten bewährte Projekte weiterentwickeln, neue Akzente setzen und gleichzeitig das Jubiläum 1250 Jahre Westfalen aktiv mitgestalten“, sagt Dr. Hans Moormann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Westfalen-Initiative. „Unser Ziel ist es, Menschen zu befähigen, Verantwortung für sich, ihre Familien, ihre Vereine und ihr Gemeinwesen zu übernehmen. Genau darin sehen wir einen wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Zu den Schwerpunkten der Stiftungsarbeit gehörte die Förderung junger Menschen. Mit der Westfalen-Challenge unterstützte die Stiftung gemeinsam mit Startup Teens Jugendliche dabei, eigene Geschäftsideen zu entwickeln und unternehmerisches Denken zu erlernen. Bei den SchülerZukunftsGipfeln übernahmen Schülerinnen und Schüler selbst Verantwortung für die Gestaltung von Zukunftsthemen und diskutierten mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Ehrenamt. Mit der Westfalen-Akademie bietet die Stiftung gemeinsam mit Partnern kostenfreie Fortbildungen für Vereine und gemeinnützige Organisationen an. Darüber hinaus wurde das bisherige Ehrenamtspreis-Format „WestfalenBeweger“ zu einem Coaching-Angebot weiterentwickelt, das Vereine bei konkreten Herausforderungen begleitet und ihre langfristige Handlungsfähigkeit stärkt.

Auch im Bereich Familienbildung engagierte sich die Stiftung. Das Projekt „Sprache und Selbstmanagement“ verbindet Sprachförderung für geflüchtete Menschen mit Berufsorientierung und persönlicher Entwicklung. Gleichzeitig wurden Angebote zur Elternarbeit und Familienresilienz ausgebaut, um Eltern in ihrer Erziehungs- und Bildungsarbeit zu unterstützen.

Ein besonderer Schwerpunkt des Jahres war das Jubiläum „1250 Jahre Westfalen“. Die Stiftung beteiligte sich unter anderem am Westfälischen Namenstag, unterstützte die Kulturreihe „Westfalen weltweit“ und brachte die Region beim Sommerfest der nordrhein-westfälischen Landesvertretung in Brüssel als „Land der Familienunternehmen“ in den europäischen Dialog ein.

Hinter allen Projekten steht der Stiftungsauftrag, das Prinzip der Subsidiarität zu fördern. Es beschreibt die Idee, dass Verantwortung möglichst dort wahrgenommen werden soll, wo Menschen unmittelbar handeln können – in Familien, Vereinen, Schulen, Unternehmen oder Nachbarschaften. Staatliche und gesellschaftliche Institutionen sollen unterstützen, wo Hilfe notwendig ist, Eigeninitiative jedoch nicht ersetzen. Neue Aufmerksamkeit erhält dieser Gedanke derzeit auch durch Papst Leo XIV., der in seiner Enzyklika „Magnifica Humanitas“ die Bedeutung von Eigenverantwortung, Gemeinsinn und subsidiären Strukturen hervorhebt.

„Subsidiarität ist für uns kein abstrakter Begriff, sondern täglich gelebte Praxis“, sagt die Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung und Bundestagsabgeordnete Anne König. „Menschen übernehmen Verantwortung, wenn man ihnen etwas zutraut. Unsere Projekte sollen sie dabei unterstützen, ihr Umfeld aktiv mitzugestalten. So entsteht gesellschaftlicher Zusammenhalt.“

Die Stiftung Westfalen-Initiative ist in ganz Westfalen tätig und arbeitet mit zahlreichen Partnern aus Bildung, Ehrenamt, Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft zusammen. „Die Stiftung wirkt gemeinsam mit starken Partnern vor Ort“, sagt Geschäftsführer Christoph Dammermann. „Wir bieten unsere Projekte westfalenweit an und freuen uns über weitere Kooperationen mit Schulen, Kommunen, Vereinen, Unternehmen oder anderen Stiftungen. Viele unserer erfolgreichsten Projekte sind aus solchen Partnerschaften entstanden.“